Frau fasst sich an die Schulter

Warzen vorbeugen – diese Tipps helfen

Es gibt einige Maßnahmen, die verhindern, dass Warzen überhaupt erst entstehen. So sind etwa kleine Risse in der Haut, die der Betroffene selbst oft gar nicht bemerkt, ein Einfallstor für Viren – auch für Humane Papillomaviren (HPV). Sie sind hauptsächlich für das Entstehen von Warzen verantwortlich. Damit die Viren keine Chance haben, ist Hygiene das A und O aller Vorsichtsmaßnahmen. Diesen und weitere Tipps, wie man Viruswarzen vorbeugen kann, hat vigo Online hier für Sie zusammengetragen.

Im Schwimmbad, in der Sauna und überall dort, wo man auf feuchtem Grund barfuß läuft, besteht die Gefahr einer Infektion mit Humanen Papillomaviren, kurz HPV. Sie stammen von bereits mit diesen Viren infizierten Personen, die sie über kleine Risse oder Wunden in die Umgebung abgeben, ohne es zu merken. Die Viren dringen wiederum durch kleine Risse und Wunden in die Haut einer noch nicht betroffenen Person ein. Die Warzen entstehen dann erst einige Wochen oder sogar Monate später.

Diese Tipps helfen Ihnen, die Entstehung von Warzen zu verhindern:

  • Tragen Sie im Schwimmbad, in Gemeinschaftsduschen oder in Vorräumen der Sauna immer Badeschuhe.
  • Sowohl feuchte als auch sehr trockene Haut, auf der sich Risse zeigen, ist besonders anfällig für das Eindringen von Viren. Beugen Sie trockener Haut vor, indem Sie sich gründlich eincremen: an den Händen und Fingern ebenso wie die Haut um die Nagelbetten. Vergessen Sie auch die Füße nicht!
  • Trocknen Sie sich nach dem Schwimmen, Baden oder Duschen gründlich ab und cremen Sie sich ein.
  • Achten Sie beim Abtrocknen darauf, dass auch die Zehen und Zehenzwischenräume trocken sind, bevor Sie in die Socken schlüpfen.
  • Benutzen Sie immer nur Ihr eigenes Handtuch. Auch das Teilen eines Handtuchs unter den Familienangehörigen ist tabu!
  • Wenn Sie bereits eine Warze haben, benutzen Sie dafür stets ein separates Handtuch, um damit die Warze und die Haut um sie herum zu trocknen.

Beachten Sie: Feigwarzen entstehen im Genitalbereich. Auch hier liegt eine Infektion mit HPV vor, und zwar mit solchen, die bei sexuellem Kontakt übertragen werden. Das Benutzen von Kondomen kann das Risiko, sich mit HPV zu infizieren, senken. Außerdem ist seit 2006 eine Impfung gegen HPV möglich und wird vor allem Mädchen und jungen Frauen empfohlen – in erster Linie, um sie vor den HPV-Typen 16 und 18 zu schützen, die Gebärmutterhalskrebs verursachen. Es gibt einen Zweifach-, einen Vierfach- und einen Neunfachimpfstoff. Die Untertypen 6 und 11, die für Feigwarzen verantwortlich sind, sind nur im Vierfach- und Neunfachimpfstoff enthalten.

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Letzte Änderung: 21.10.2016



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