Gesicht einer Frau, blaue Augen

Häufige Augenkrankheiten einfach erklärt

Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, grauer und grüner Star, Hornhautverkrümmung – unsere Augen sind anfällig für viele Erkrankungen. Die vigo-Online-Animation zeigt Ihnen, wie ein Auge funktioniert und was bei Fehlsichtigkeiten, Katarakt, Glaukom und Co. in ihm vor sich geht.

  • Das gesunde Auge

    Bei einem gesunden Auge fällt das Licht, aus dem sich jedes betrachtete Objekt zusammensetzt, durch die Pupille auf die Linse. Die Linse bündelt die Lichtstrahlen und bildet so das Gesehene auf der Netzhaut ab. Am schärfsten ist das Bild an einem bestimmten Punkt auf der Netzhaut, dem sogenannten gelben Fleck (der Makula)

  • Kurzsichtigkeit

    Wenn der Augapfel zu lang ist, werden die Lichtstrahlen von weit entfernten Gegenständen nicht auf der Netzhaut gebündelt, sondern bereits davor. Auf der Netzhaut kann also kein scharfes Bild entstehen.

  • Kurzsichtigkeit mit Brille

    Die Gläser einer Brille oder Kontaktlinsen können diesen Fehler ausgleichen. Sie sind so gewölbt, dass sie die Lichtstrahlen zerstreuen. So wird der Weg des Lichts verlängert und die Strahlen werden erst auf der Netzhaut gebündelt, wo dann das scharfe Bild entsteht.

  • Weitsichtigkeit

    Ist der Augapfel zu kurz, werden nur die Lichtstrahlen von nahen Gegenständen nicht auf der Netzhaut gebündelt. Der Brennpunkt liegt in diesem Fall hinter der Netzhautebene. Das Licht, das aus der Ferne ins Auge fällt, wird dagegen normal auf der Netzhaut abgebildet.

  • Weitsichtigkeit mit Brille

    Auch hier können Sehhilfen den Fehler korrigieren. Brillengläser oder Kontaktlinsen für Weitsichtige bündeln das Licht dank ihrer Wölbung stärker, sodass der Betroffene auch Gegenstände aus nächster Nähe scharf sehen kann.

  • Grauer Star

    Im Zuge des Alterungsprozesses kann die Linse allmählich ihre Durchsichtigkeit verlieren und wird trüb. Dadurch erscheint im fortgeschrittenen Stadium die Pupille nicht mehr schwarz, sondern grau.

  • Grauer Star

    Die Trübungen auf der Linse streuen das Licht. Die Umwelt erscheint unscharf und matt, verschleiert und verzerrt. Farben verlieren ihre Leuchtkraft und Intensität. Im Spätstadium kommt es zur fast völligen Erblindung.

  • Grüner Star (Glaukom)

    Zwischen Hornhaut und Linse zirkuliert das sogenannte Kammerwasser. Es kann durch ein Kanalsystem im Auge abfließen. Das Kammerwasser hält das Auge in seiner runden Form, versorgt einige Teile des Auges mit Nährstoffen und hat eine reinigende Wirkung.

  • Grüner Star (Glaukom)

    Beim Glaukom produziert das Auge entweder zu viel Kammerwasser, oder es fließt nicht richtig ab. Das Wasser staut sich zwischen Hornhaut und Iris, auch Kammerwinkel genannt. Dadurch steigt der Innendruck des Auges...

  • Grüner Star (Glaukom)

    ... und drückt auf den Sehnerv. Die Folge: Betroffene sehen die Mitte eines Bildes scharf, die Details daneben aber nicht. Im schlimmsten Fall kann der Sehnerv so stark geschädigt werden, dass es zur Erblindung kommt.

  • Hornhautverkrümmung

    Bei einer unregelmäßig gekrümmten Hornhaut können die ins Auge fallenden Lichtstrahlen gar nicht auf einem Punkt gebündelt werden. Sie werden abgelenkt, sodass ein Objekt nur verschwommen wahrgenommen wird.

  • Hornhautverkrümmung

    Eine Brille mit Zylindergläsern oder formstabile Kontaktlinsen können diese Fehlsichtigkeit beheben.



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Letzte Änderung: 03.08.2016



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Dr. Isabella Schreiber, Fachärztin für Augenheilkunde Erreichbar kostenfrei unter: 0800 0 326 326

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