Mann und Frau kuscheln

Verhütungsmittel im Überblick

Kondom, Pille oder Spirale – die Vielfalt der Verhütungsmethoden ist groß. Je nach Alter und Lebenslage stehen Frauen und Männern heute viele Möglichkeiten offen, eine Schwangerschaft zu verhindern. Doch bei der Wahl des Verhütungsmittels spielt die Zuverlässigkeit eine wichtige Rolle. Der sogenannte Pearl-Index (PI) gibt an, wie viele von 100 Frauen, die mit einer bestimmten Methode ein Jahr lang verhüten, ungewollt schwanger werden. Ein Pearl-Index von 1 bedeutet also, dass die Methode bei einer von 100 Frauen versagt hat. vigo Online beschreibt hier die wichtigsten Methoden und wie zuverlässig sie sind.

Pille
Die Mikropille ist das beliebteste Verhütungsmittel. Mit ihr nimmt die Frau 21 Tage lang zusätzliche Hormone ein.
Pille

Minipille
Anders als die Mikropille enthält die Minipille ausschließlich Gestagene. Sie eignet sich besonders für Frauen in der Stillzeit.
Minipille

Kondom
Das Kondom ist derzeit das einzige Verhütungsmittel für den Mann. Es besteht aus einer hauchdünnen, reißfesten Latexhaut, die auf den steifen Penis gerollt wird und so beim Sex den direkten Kontakt zur Scheide verhindert.
Kondom

Verhütungsring
Der Vaginalring ist ein hormonhaltiger, flexibler Kunststoffring, der Östrogen und Gestagen enthält. Er wird von der Frau selbst in die Scheide eingeführt und verbleibt dort für bis zu drei Wochen.
Verhütungsring

Hormonspirale
Die Hormonspirale besteht aus einem T-förmigen Kunststoffstück, dessen Schaft mit einem Hormondepot an Gestagenen versehen ist. Nach einer genauen Voruntersuchung der Frau setzt ein Arzt die Spirale direkt in die Gebärmutter ein.
Hormonspirale

Diaphragma (Verhütungskappe)
Das Diaphragma, auch Verhütungskappe genannt, besteht aus einem runden flexiblen Ring, der mit einer Silikonhaut überspannt ist.
Diaphragma

Kupferspirale & Kupferkette
Kupferspirale und -kette gehören zu den hormonfreien Langzeitverhütungsmitteln. Die Kupferspirale ist ein T-förmiges Kunststoffstäbchen, dessen Schaft von einem Kupferdraht umwickelt ist.
Kupferspirale & Kupferkette

Dreimonatsspritze (Depotspritze)
Bei dieser Methode spritzt ein Arzt der Frau alle drei Monate ein Hormondepot mit Gestagen. Einnahmefehler sind dadurch ausgeschlossen. Allerdings greift die Dreimonatsspritze, im Vergleich zu anderen Verhütungsmitteln, deutlich stärker in den Hormonhaushalt der Frau ein.
Dreimonatsspritze

Verhütungsstäbchen (Hormonimplantat)
Das Verhütungsstäbchen ist ein weiches, vier Zentimeter langes Hormonimplantat aus Kunststoff. Es wird unter örtlicher Betäubung von einem Frauenarzt direkt unter die Haut am Oberarm eingeschoben.
Verhütungsstäbchen

Verhütungspflaster
Das Hormonpflaster klebt sich die Frau selbst drei Wochen lang alle sieben Tage an eine Stelle am Bauch, Oberarm oder auf den Po. Danach folgt eine Pause, in der für gewöhnlich die Regel kommt.
Verhütungspflaster

Chemische Verhütungsmittel (Spermizide)
Die Vielfalt der chemischen Verhütungsmittel ist groß: Es gibt Zäpfchen, Tabletten, Gels, Sprays oder Cremes. Alle Präparate können von der Frau selbst kurz vor dem Geschlechtsverkehr direkt in die Scheide eingeführt werden.
Chemische Verhütungsmittel

Letzte Änderung: 10.06.2016



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