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Thymian – wirksam bei Erkältungsbeschwerden

Thymian ist – wie Rosmarin und Basilikum auch – ein Klassiker unter den mediterranen Gewürzpflanzen. Doch was viele nicht wissen: Nicht nur in der Küche, auch als Heilkraut punktet der kleine Halbstrauch. So lösen die ätherischen Öle des Thymians beispielsweise festsitzenden Schleim aus den Atemwegen und wirken entkrampfend.

Ob würziges Ratatouille oder geschmortes Lamm: Thymian verleiht vielen Gerichten die perfekte Geschmacksnote – und das seit langer Zeit. Schriftliche Überlieferungen bestätigen, dass er als Gewürz bereits bei den alten Ägyptern und in der Antike hoch im Kurs stand. Schon damals wurde Thymian aber nicht nur zur Verfeinerung von Speisen, sondern auch als Heilpflanze eingesetzt.

Wirkung

Die Heilkraft des Echten Thymians (Thymus vulgaris) beruht vor allem auf den Eigenschaften seines ätherischen Öls, welches sich u. a. aus dem hochwirksamen Thymol und dem milderen Linalool zusammensetzt. Es wirkt entzündungshemmend, schleim- und krampflösend sowie antibakteriell.

Einsatzgebiete und Herkunft

Das wichtigste Einsatzgebiet des Thymians sind Erkrankungen der Atemwege. Vor allem bei Husten aber auch bei Bronchitis und Keuchhusten kann er helfen. Seine besondere Fähigkeit: Er verflüssigt zähen Schleim, der auf diese Weise leichter abtransportiert und abgehustet werden kann. Durch seine krampflösenden Fähigkeiten lindert Thymian aber auch Magen-Darmbeschwerden wie Blähungen oder Magenkrämpfe. Lokal findet Thymian bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhäute Anwendung.

Während zu medizinischen Zwecken Blätter und Blüten zum Einsatz kommen, werden in der Küche lediglich die Blätter – meist in getrockneter Form – benutzt. Ursprünglich stammt der Echte Thymian aus dem westlichen europäischen Mittelmeerraum. Doch auch im heimischen Kräutergarten fühlt sich der mehrjährige und stark verzweigte Halbstrauch, der bis zu 40 Zentimeter groß werden kann, sehr wohl. Die Blüten des Thymians sind klein und hellrosa, die Blätter ebenfalls klein, oval, dunkelgrün und stark duftend.

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Letzte Änderung: 03.12.2015



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