Müsli mit Früchten

Gesundes Frühstück – was kommt auf den Tisch?

Der eine mag es süß, der andere herzhaft – die Essrituale am Morgen mögen unterschiedlich sein. Doch was gehört wirklich auf einen ausgewogenen Frühstückstisch? Und welche Lebensmittel sollte man lieber weglassen? Wir fragen Bianca Mariano-Hetzel, Ernährungsexpertin beim ServiceCenter Clarimedis, worauf man achten sollte und ob Frühstücken wirklich so wichtig ist.

Zugegeben, unsere Lebensbedingungen und Arbeitszeiten unterliegen einem Wandel. Einige Stimmen meinen sogar, das Frühstück sei nicht mehr zeitgemäß und streichen es ganz vom Speiseplan. Zu Recht?

Die Clarimedis-Ernährungsexpertin Bianca Mariano-Hetzel hält diese Einstellung nicht für sinnvoll, denn das Frühstück hat einen klaren Zweck: „In der Nacht arbeitet unser Körper während wir schlafen ununterbrochen weiter. Die Energie dafür nimmt er aus unseren Kohlenhydratspeichern. Wer also gesund und fit in den Tag starten möchte, sollte die in der Nacht verbrauchten Depots unbedingt wieder auffüllen.“ Bleibt der Magen dagegen am Morgen regelmäßig leer, können Symptome wie Antriebslosigkeit, Übelkeit oder Konzentrationsschwäche auftreten. Frühstücksmuffeln empfiehlt die Expertin zur Starthilfe daher, nach dem Aufstehen zumindest ein warmes Getränk mit einem Vollkornkräcker oder ein kleines Mixgetränk zu sich zu nehmen – bevor die richtige Frühstücksmahlzeit zwei bis drei Stunden später nachgeholt wird.

Die Mischung macht’s

Doch was macht ein gesundes Frühstück aus? Menschen, die keine besondere Diät einhalten müssen, geben die Ernährungsberaterin wie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) als Leitfaden vier einfache Tipps mit auf den Weg: „Im Fokus sollten immer Vollkornprodukte, fettarme Lebensmittel, eine Portion Gemüse oder Obst sowie ein Getränk stehen.“ Ob Müsli mit Naturjoghurt, Haferflocken und Obst, ein Shake oder ein geschmiertes Brot – der gesunden Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bei den Brotbelagen empfiehlt die Expertin allerdings fettarme Wurst- und Käsespezialitäten, vegetarische Brotaufstriche oder Gemüse wie Tomaten- oder Gurkenscheiben. Streichfette wie Butter oder Margarine sollten dabei sparsam verwendet werden. „Und auch bei Milch- und Milchprodukten lässt sich an tierischen Fetten sparen“, weiß die Fachfrau. „Greifen Sie öfter zu fettreduzierten Sorten oder probieren Sie zur Abwechslung auch die pflanzliche Alternativen auf Basis von Soja aus.“

Der Vorteil: Wer sich im Alltag überwiegend gesund und abwechslungsreich ernährt, kann am Sonntag ruhig einmal schlemmen. Wichtig ist nur, dass der gesunde Umgang mit Lebens- und Genussmitteln bewahrt bleibt.

Frühstücksmythen unter der Lupe

Letzte Änderung: 18.04.2016



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