Mutter und Tochter sitzen am Computer und haben Streit

Wie kann ich mein Kind vor Cyber-Mobbing schützen?

Das Risiko, im Internet Opfer einer Mobbing-Attacke zu werden, können Kinder – auch mit Hilfe ihrer Eltern – senken. Sie müssen lediglich einige wichtige Regeln befolgen.

1.

Möglichst wenige Daten im Internet veröffentlichen. Die vollständige Adresse, Handynummer etc. sind tabu. Auch mit Fotos und Videos sehr vorsichtig umgehen.

2.

Beim Anlegen von Profilen in sozialen Netzwerken (zum Beispiel Facebook oder schülerVZ) unbedingt die Sicherheitseinstellungen für den privaten Bereich beachten und nutzen.

3.

Freundschaftsanfragen gründlich prüfen, und nur gute Bekannte aus dem realen Leben in die Freundesliste aufnehmen.

4.

Auf Kommunikationsplattformen niemals in Streitereien und Provokationen verwickeln lassen, sondern nur gut überlegte Beiträge online stellen.

Sofortmaßnahmen bei Mobbing-Attacken

Doch was tun, wenn es bereits zu Cyber-Mobbing-Attacken gekommen ist? Wichtig ist, dass Ihr Kind sich Ihnen anvertraut. Zeigen Sie Interesse und Verständnis, nur dann können Sie helfen. Wie, das zeigen diese Tipps:

Inhalte, in denen Ihr Kind beleidigt oder gar bedroht wird, müssen Sie zwar ernst nehmen. Sie sollten auf entsprechende Einträge oder E-Mails aber niemals antworten.

Speichern Sie Bilder und Texte oder einen Screenshot der entsprechenden Homepage. Notieren Sie darüber hinaus Informationen über die Täter und die Plattform, über die das Mobbing stattfindet.

Oft sind die Täter bekannt. Sprechen Sie mit den Eltern oder Lehrern. Häufig hören die Attacken auf, wenn das Mobbing thematisiert wird.

Lassen die Mobbing-Attacken nicht nach, wenden Sie sich an die Schule oder in schwerwiegenden Fällen auch an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Mobbing kann Kinder psychisch extrem überfordern, sodass Sie in schwerwiegenden Fällen über das Hinzuziehen von professioneller Hilfe, zum Beispiel von entsprechenden Beratungsstellen oder einem Psychologen, nachdenken sollten.

Die richtigen Ansprechpartner, sowohl für Kinder als auch für Eltern, finden Sie auf den Internetseiten
www.nummergegenkummer.de und
www.bke-beratung.de.

SCHAU HIN! hilft Eltern und Erziehenden bei der Medienerziehung. Hier bekommen Sie Tipps, wie Sie Ihr Kind dabei unterstützen können, Handy, Internet & Co. sinnvoll zu nutzen.
Mehr Infos: schau-hin.info

Letzte Änderung: 27.03.2017



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