Eier in Pappschale

Die Frage der Woche: Wie gefährlich ist Fipronil in Eiern?

Jedes Jahr nehmen die Experten des ServiceCenters AOK-Clarimedis rund eine halbe Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Fragen beantwortet das Expertenteam in der vigo-Online-Rubrik „Anruferfrage der Woche“.

Diese Woche: Wie gefährlich ist Fipronil in Eiern?

Die Antwort der AOK-Clarimedis-Experten:

In Eiern, vor allem aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg, werden seit Juni 2017 immer wieder höhere Dosen Fipronil entdeckt. Fipronil ist ein Kontaktgift, das als Insektizid eingesetzt wird. In der Tiermedizin kommt es zur Behandlung gegen Flöhe, Zecken und andere Parasiten zum Einsatz.

Wie viele Eier dürfen es sein?

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist das Überschreiten der Grenzwerte bei einem durchschnittlichen Konsum von Eiern nicht zu erwarten. Für Erwachsene mit einem Gewicht von 65 Kilogramm ist das eine Menge von sieben Eiern innerhalb von 24 Stunden. Bei einem Kind mit einem Gewicht von zehn Kilogramm ist das ein Ei in der gleichen Zeit. Bedenken Sie jedoch, dass auch andere Lebensmittel Bestandteile von Ei enthalten können.

Wie giftig ist Fipronil?

Werden die Fipronil-Grenzwerte kurzzeitig überschritten, kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerz kommen. Diese Symptome klingen wieder ab, sobald der Körper das Gift abbaut. Bei dauerhafter Überschreitung der Höchstgrenze wurde in Tierversuchen eine Schädigung der Leber und des Nervensystems beobachtet. Eine Gefahr, dass man an Krebs erkrankt oder das Erbgut geschädigt wird, besteht nach aktuellem Forschungsstand nicht. Auch Allergien und Schleimhautreizungen traten bisher nicht auf.

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Letzte Änderung: 21.08.2017



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Bernhard Schlüter, exami­nierter Kranken­pfleger. Erreich­bar kosten­frei unter: 0800 0 326 326

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