Frau schaut sich vor dem Kühlregal im Supermarkt einen Joghurt an

Die Frage der Woche: Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum – was ist der Unterschied?

Jedes Jahr nehmen die Experten des ServiceCenters AOK-Clarimedis rund eine halbe Million Anrufe entgegen. Häufig gestellte Fragen beantwortet das Expertenteam in der vigo-Online-Rubrik „Anruferfrage der Woche“.

Diese Woche: Was ist der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum?

Die Antwort der AOK-Clarimedis-Experten:

Auf manchen Lebensmitteln findet sich der Aufdruck „mindestens haltbar bis“, auf anderen steht „zu verbrauchen bis“. Worin unterscheiden sich eigentlich Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Verbrauchsdatum?

Mindesthaltbarkeitsdatum

Verpackte Lebensmittel müssen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum gekennzeichnet sein. Es bedeutet: Das Produkt ist mindestens bis zu dem angegebenen Datum haltbar, bei richtiger Aufbewahrung oft auch noch länger. Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, müssen Sie also nicht sofort wegschmeißen. Experten empfehlen, an dem Produkt zu riechen und eine kleine Menge zu probieren. Wenn Geruch, Geschmack und Aussehen unkritisch sind, spricht nichts gegen den Verzehr.

Verbrauchsdatum

Schnell verderbliche Produkte wie Hackfleisch, Frischmilch und Feinkostsalate tragen ein Verbrauchsdatum mit genauem Hinweis auf die Lagerungsbedingungen (Temperaturbereich). Nach Ablauf des angegebenen Datums dürfen diese Lebensmittel nicht mehr verkauft werden. Sie sollten diese Produkte dann auch nicht mehr verzehren, da sie gesundheitsschädlich sein können.

Letzte Änderung: 23.04.2018



AOK-Clarimedis

Bernhard Schlüter, exami­nierter Kranken­pfleger. Erreich­bar kosten­frei unter: 0800 0 326 326

Die Fragen der Woche

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