Pfefferminze

Pfefferminze – gut für die Verdauung

Ein Tee aus frischer Pfefferminze sorgt im Winter für wohlige Wärme, im Sommer erfrischt das Kraut im Eistee. Und auch als Heilpflanze sind ihre Blätter eine wahre Wunderwaffe: Ihr ätherisches Öl hilft vor allem bei Verdauungsbeschwerden. Dass sie aber auch Erkältungen und Kopfschmerzen lindern kann, ist kaum bekannt.

Dass Pfefferminze lecker schmeckt und auch noch gut riecht, weiß wohl jeder. Aber wussten Sie, dass sie auch als Heilpflanze äußerst beliebt und hilfreich ist? Zu Heilzwecken werden die Blätter der Pfefferminze (lateinisch: Mentha piperita) verwendet. Ihr wichtigster Wirkstoff ist das ätherische Öl.

Pfefferminze wirkt anregend auf Gallenfluss und Gallensaftproduktion, krampflösend bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und antiviral. Das ätherische Öl wird auch zum Einreiben bei Migräne, Kopf- und Nervenschmerzen sowie zum Inhalieren bei Erkältungskrankheiten verwendet. Hierbei gilt wie für alle stark riechenden ätherischen Öle: Vorsicht bei Säuglingen und Kleinkindern! Spezielle Pfefferminz-Zubereitungen, die so präpariert sind, dass sie sich erst im Darm auflösen, werden auch beim Reizdarmsyndrom eingesetzt. Darüber hinaus besitzen die Wirkstoffe der Pfefferminze auch einen leicht beruhigenden Effekt. Pfefferminze kommt daher auch in Tees zur Nervenberuhigung und Schlafförderung zum Einsatz.

Wenig bekannt ist, dass Beschwerden bei Sodbrennen mit starkem Säurerückfluss in die Speiseröhre durch Pfefferminze verstärkt werden können.

Herkunft

In der Natur kommt die Heilpflanze so gut wie gar nicht mehr vor. Sie kann aber im heimischen Garten bestens angebaut werden. Pfefferminze ist robust, pflegeleicht und vermehrt sich von selbst durch Wurzelausläufer, aus denen später jeweils neue Pflanzen sprießen. So wird der Pfefferminzbedarf zuverlässig gedeckt. Die ausdauernde krautige Pflanze wird etwa 30 Zentimeter groß und hat einen glatten Stängel, der im Querschnitt quadratisch ist. Die Blätter sind länglich-eiförmig und am Rand grob gezähnt. Zerreibt man sie, entfaltet sich das typische – und bekannte – Pfefferminzaroma.

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Letzte Änderung: 15.02.2016



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