Schwangere fasst sich an Bauch.

Schwangerschaftsbeschwerden: Verstopfung

Von Verstopfung spricht man, wenn der letzte Stuhlgang länger als drei Tage zurückliegt. Viele werdende Mütter werden von dieser Verdauungsstörung geplagt. Die gute Nachricht ist: Gegen einen trägen Darm können Sie aktiv etwas tun.

Symptome und Ursachen
Für eine sogenannte Obstipation ist das Zusammentreffen mehrerer Faktoren verantwortlich. Zum einen entspannt das Hormon Progesteron die Darmmuskulatur, sodass der Stuhl länger im Darm verbleibt, wo ihm mehr Wasser entzogen wird als normal. Dadurch kommt es zu festerem Stuhlgang. Zum anderen entzieht der Körper jetzt dem normalen Verdauungsvorgang zusätzlich Flüssigkeit und lagert sie in das Gewebe ein (siehe Wasseransammlungen). Aber auch ballaststoffarme Ernährung kann zu Verstopfungen führen.

Der vigo-Online-Tipp:
Wer zu Verstopfung in der Schwangerschaft neigt, sollte sich unbedingt viel bewegen und ausreichend trinken – mehr als zwei Liter Flüssigkeit am Tag. Essen Sie außerdem viel ballaststoffreiche Kost wie Vollkornprodukte, Naturreis und Rohkost.

Ist die Verstopfung akut, naschen Sie Trockenobst. Es ist bekömmlich und unterstützt die Darmtätigkeit. Wenn auch das nicht hilft und Ihr letzter Stuhlgang länger als drei Tage zurückliegt, sollten Sie mit Ihrem Arzt über ein mildes Abführmittel sprechen.

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Letzte Änderung: 09.06.2017



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