Füße und Hand einer Frau

Schwangerschaftsbeschwerden: Wasseransammlungen

Der Ehering passt nicht mehr, die Socken schnüren ein und die Schuhe sitzen plötzlich zu eng? Werdende Mütter leiden vor allem gegen Ende einer Schwangerschaft unter vermehrten Wasseransammlungen. Besonders oft betroffen sind die Beine, aber auch Arme und Gesicht können anschwellen.

Symptome und Ursachen
Das Speichern von Wasser im Gewebe ist normal. Zum Ende der Schwangerschaft können es locker zwei Liter werden. Diese Vorräte braucht der Körper, um unter der Geburt den Volumen- und Blutverlust schnell wieder auszugleichen. Wird allerdings zu viel Flüssigkeit gespeichert, spricht man von Ödemen. Machen Sie den Selbsttest: Drücken Sie mit dem Finger ein paar Sekunden lang auf die geschwollene Stelle. Ebnet sich die Haut danach wieder, ist alles in Ordnung. Bleibt jedoch eine Delle zurück, ist Wasser im Gewebe eingelagert. In diesem Fall sollten Sie sich an einen Arzt wenden.

Der vigo-Online-Tipp:
Entlasten Sie Ihre geschwollenen Beine so oft es geht, indem Sie diese kurzzeitig bequem hoch legen. Regelmäßige Bewegung verschafft ebenfalls enorme Linderung. Walken, Schwimmen und Aqua-Gymnastik sind die besten Sportarten, um überschüssiges Wasser aus dem Körper zu schwemmen.

Als Soforthilfe gegen geschwollene Beine empfehlen erfahrene Hebammen Fußbäder mit Meersalz oder Wechselduschen. Probieren Sie aus, was Ihnen besser bekommt.

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Letzte Änderung: 09.06.2017



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