Mann schaut traurig aus dem Fenster

Tipps gegen den Winterblues

Kahle Bäume, braune Felder, trüber Himmel – im Winter fühlen sich viele Menschen so traurig, wie die Landschaft aussieht. Wenn das Tageslicht fehlt, drückt die langanhaltende Dunkelheit manch einem aufs Gemüt – der Winterblues ist da. Doch dagegen kann man etwas tun! Diese Tipps helfen gegen den Winterblues.

Licht ist wichtig, um sich wohlzufühlen. Bei Dunkelheit schüttet der Körper das Hormon Melatonin aus, das uns schläfrig macht. Menschen, die im Winter wenig nach draußen gehen, produzieren durch fehlendes Tageslicht zu viel Melatonin. Sie fühlen sich dann auch tagsüber schlapp. Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde im Hellen spazieren gehen hilft dagegen, zu viel Melatonin auszuschütten. So wird auch das Glückshormon Serotonin produziert.

Bewegung ist zu jeder Jahreszeit gut, denn durch sie schütten wir „Glückshormone“ aus. Im Winter kostet es vielleicht etwas mehr Überwindung Sport zu treiben – doch es lohnt sich! Bewegen Sie sich am besten an der frischen Luft: Spazierengehen, Wandern oder Radfahren sind optimal. Sie können aber auch einfach mal zu Ihrer Lieblingsmusik in der Wohnung tanzen.

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Halten Sie Ihren Körper deshalb auch im Winter mit vielen Vitaminen fit und gesund. Eine große Portion Obst täglich sollte es schon sein – gerne über den Tag verteilt. Jetzt bieten sich vor allem Zitrusfrüchte an, die Saison haben und voller gesunder Vitamine stecken.
Mehr Infos gibt es in unserem Abc der Zitrusfrüchte.

Im Dunkeln das Haus zu verlassen, wenn man es nicht unbedingt muss: Das fällt vielen Menschen schwer. Doch gerade im Winter sind die Programme vieler Kultureinrichtungen gefüllt mit Konzerten, Theaterstücken, Lesungen und vielem mehr. Ausgehen und sich so ein schönes Erlebnis im Alltag verschaffen, das durchbricht die winterliche Trübsal.

Es liegt in der Natur des Menschen, den Kontakt zu anderen zu suchen. Für Menschen, die alleine leben, sind die Wintermonate deshalb oft besonders belastend. Das muss nicht sein! Denn Möglichkeiten, Kontakte zu pflegen oder neue Bekanntschaften zu machen, gibt es viele. Laden Sie doch Ihre Nachbarn zum Kaffee ein oder rufen Sie mal wieder einen alten Freund an. Auch Weiterbildungsstätten und Kultureinrichtungen bieten viele Möglichkeiten, neue Menschen kennenzulernen.

Wenn es an Tageslicht mangelt, gerät bei manchen Menschen die innere Uhr aus dem Takt. Eine Tagesstruktur hilft, aktiv zu bleiben und nicht in trübe Gedanken abzugleiten. Feste Schlaf-wach-Zeiten gehören ebenso dazu wie Momente, auf die man sich freuen kann und die man als kleines Ritual zelebriert – der tägliche Spaziergang oder die Tasse Kaffee am Nachmittag, zu der man die Zeitung liest oder Musik hört.

Holen Sie sich Ihren Sommerurlaub zurück – zum Beispiel, indem Sie Ihre Urlaubsfotos sortieren oder ein Fotobuch gestalten. Das Schwelgen in Urlaubserinnerungen wird Ihrem Gemüt guttun. Und da Vorfreude so schön ist: Planen Sie doch schon mal Ihren nächsten Sommerurlaub! Sehen Sie Prospekte durch, träumen Sie sich an fremde Orte – und schlagen Sie so dem Winterblues ein Schnippchen.

Die gewollte körperliche Nähe anderer Menschen löst gute Gefühle aus. Das liegt an dem Hormon Oxytocin, auch „Kuschelhormon“ genannt. Doch nicht jeder Mensch hat einen anderen zum Kuscheln. Natürlich ist eine Massage nicht dasselbe wie eine Kuscheleinheit mit dem oder der Liebsten, aber auch sie erhöht die Ausschüttung von Oxytocin und damit das Wohlbefinden. So hilft sie gegen Winterblues!

Besser atmen lernen – Sinnvoll bei Stress, Erschöpfung, Müdigkeit und Angst

Maria Carreras arbeitet in Düsseldorf als Atemlehrerin, Stimmbildnerin und Sängerin. In ihrer Atemschule lässt sie ihre Klienten spüren, wie sie besser atmen und damit zu einem neuen Körperempfinden kommen.

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Letzte Änderung: 14.11.2017



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