Yoga

Welcher Yoga-Stil passt zu Ihnen?

Yoga ist nicht gleich Yoga, es gibt schweißtreibende Kurse und meditative, mit „Ommm“ und ohne. Finden Sie heraus, welcher Yoga-Stil zu Ihnen passt!

Yoga macht glücklich und gesund, weil man sich auf sich selbst konzentriert und den Moment bewusst wahrnimmt. Das führt zu Zufriedenheit und Gelassenheit. Zugleich werden die Muskeln auf sanfte Art trainiert und die Körperhaltung verbessert sich. Egal, ob Sie einen spirituellen Kurs suchen, die ruhige Variante wählen oder sich für sportliches Yoga entscheiden – die verschiedenen Stile gehen alle auf dieses eine Grundkonzept zurück, das dem Körper guttut.

Und so finden Sie Ihren persönlichen Yoga-Stil heraus: Wählen Sie die Yoga-Richtung durch einen Klick auf das jeweilige Icon aus. Beantworten Sie anschließend die unten stehenden Fragen. Wenn Sie drei oder mehr Fragen aus einer Gruppe mit „Ja“ beantworten, kennen Sie Ihre bevorzugte Richtung. Weiter unten erfahren Sie mehr über die einzelnen Stile, die für Sie infrage kommen.

Traditionelles Yoga gegen Stress, für Körper und Geist.

  • Wenn Sie sich körperlich betätigen, mögen Sie es dann eher gemütlich (zum Beispiel wandern)?
  • Möchten Sie vor allem Yoga betreiben, um Ruhe und innere Balance zu finden?
  • Würden Sie gerne beweglicher werden?
  • Ist Ihnen Stressabbau wichtig?
  • Möchten Sie Ihr Körpergefühl allgemein verbessern?

Sie haben 3 oder mehr Fragen mit „Ja“ beantwortet? Dann sind das Ihre Yoga-Stile:

Hatha ist die Mutter allen Yogas – und entstand vor etwa 600 Jahren. Alle anderen Yoga-Stile haben sich aus dem Hatha-Yoga entwickelt. In Hatha-Kursen wird „klassisches“ Yoga angeboten: Körper- und Atemübungen, die einzelnen Stellungen werden oft einige Zeit gehalten. Der Unterricht ist selten schweißtreibend, dafür entspannend und fördert die Beweglichkeit.

Atmung und Bewegung werden bei diesem Yoga-Stil präzise koordiniert, in fließenden Abläufen und ruhigen Haltungen. Besonders viel Wert wird darauf gelegt, die Yoga-Praxis an die Bedürfnisse der Teilnehmer anzupassen. Dementsprechend wird beim Vini-Yoga auch der Einzelunterricht sehr hoch geschätzt.

Bei diesem Yoga-Stil stehen korrekte Körperhaltungen im Mittelpunkt. Zum Einsatz kommen viele Hilfsmittel wie Klötze, Gurte oder Bänkchen – sodass sich niemand verrenken muss, um mitzumachen. Mithilfe des Lehrers, der immer auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingeht, kommt jeder Schüler in die exakte Position.

Yoga als Fitnesstrend, der Körper wird straff, schlank und schön.

  • Sind Sie ein Energiebündel und ständig auf Trab?
  • Suchen Sie die körperliche Herausforderung?
  • Möchten Sie mit Yoga hauptsächlich fit werden und Ihren Körper formen?
  • Ist der philosophische oder spirituelle Aspekt von Yoga für Sie uninteressant?
  • Wollen Sie Yoga machen, um Ihre Grenzen zu überwinden und Ihre Leistung zu steigern?
Sie haben 3 oder mehr Fragen mit „Ja“ beantwortet? Dann sind das Ihre Yoga-Stile!

Madonna machte diesen Yoga-Stil populär, seitdem steht Ashtanga für Kraft und einen sehnigen Körper. In den 40er-Jahren legte der Inder K. Pattabhi Jois eine bestimmte Übungsreihe fest. Die einzelnen Haltungen werden nacheinander fließend ausgeführt, dabei wird Wert auf eine spezielle Atmung (Ujjayi) gelegt. Zu den Übungsserien gehören auch akrobatische Sprünge und Handstand in Zeitlupe.

In Indien wird Yoga bei hohen Temperaturen praktiziert – warum also nicht auch hier? Nach den Vorgaben des Inders Bikram Choudhury werden die Kursräume auf 38 Grad aufgeheizt und die Luftfeuchtigkeit beträgt bis zu 40 Prozent. So sollen die Muskeln und Sehnen geschmeidig bleiben.

In Fitnessstudios wird häufig Power-Yoga angeboten – und auch gerne von Männern praktiziert. Grundsätzlich handelt es sich dabei um sportliche Übungen, die Kraft und Ausdauer erfordern. Die meisten Lehrer bieten für schwierige Übungen auch einfachere Varianten an, sodass jeder nach seinem persönlichen Fitnessgrad trainieren kann.

Yoga als spiritueller Übungsweg, der Körper dient als Werkzeug.

  • Ist es Ihnen weniger wichtig, Ihren Körper zu formen, als Ihren Geist?
  • Wenn Sie Fenster putzen, joggen oder bügeln – besitzt das für Sie immer auch einen meditativen Aspekt?
  • Möchten Sie die Yoga-Philosophie auch auf Ihr Leben übertragen?
  • Machen Sie sich öfter Gedanken darüber, die Welt zu verbessern (zum Beispiel, indem Sie kein Fleisch mehr essen)?
  • Suchen Sie Antworten und den Sinn des Lebens?
Haben Sie 3 oder mehr Fragen mit „Ja“ beantwortet? Dann sind das Ihre Yoga-Stile!

Jivamukti heißt übersetzt „die Befreiung der Seele“ und ist eine moderne Yoga-Form, die in den 80er-Jahren von der Tänzerin Sharon Ganon und dem Künstler David entwickelt wurde. Ineinanderfließende tänzerische Körperübungen wechseln mit Gesängen und spezieller Atemtechnik. Mentale Stärke und Ausgeglichenheit sind das Ziel.

Dieser Stil vereint schweißtreibende Körperübungen und bewusste Atmung mit spiritueller Hingabe. Zu Beginn werden Mantras gemeinsam gesungen, es folgt ein freudiges Yoga, das dem Herzen folgt. Das Ziel der Übungen besteht darin, dass man die Liebe im Herzen findet, den universellen Fluss des Lebens erkennt und sich mit dem Göttlichen vereint.

Im Mittelpunkt steht die Kundalini-Energie, von der man sagt, dass sie im Becken, am unteren Ende der Wirbelsäule ruht. Das Ziel liegt darin, diese Energie zu wecken, damit sie zur Erleuchtung führt. Oft kommt Musik zum Einsatz, außerdem gehören Mantras und Meditationen dazu. Es wird die Lehre zu Karma und Wiedergeburt vermittelt und Wert auf eine vegetarische Ernährung, Gewaltfreiheit und positives Denken gelegt.

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Letzte Änderung: 06.01.2017



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