Impfpass mit Spritze

Impfkalender: Die Impfungen auf einen Blick

Impfungen können schwere Krankheiten verhindern. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut in Berlin dringend, sich gegen gefährliche Krankheiten impfen zu lassen. Der Impfkalender zeigt Ihnen, welche Impfungen in Deutschland in welchem Alter gemacht werden sollten und wann Sie an eine Auffrischung (A1, A2) denken müssen.

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Wissen Sie, was sich hinter den Krankheiten verbirgt, für die eine Impfung empfohlen wird? Die wichtigsten Informationen über Leiden von Diphtherie bis Influenza erhalten Sie, indem Sie auf den Namen der jeweiligen Krankheiten klicken.


Bewegen Sie die Tabelle durch Wischen nach links und rechts. Auf diese Weise können Sie sich alle Spalten ansehen.
  6 Wo. 2 Mon. 3 Mon. 4 Mon. 11-14 Mon. 15-23 Mon. 5-6 Jahre 9-17 Jahre ab 18 Jahre ab 60 Jahre
Diphtherie
Diphterie ×
Symptome
Halsschmerzen, hohes Fieber und Schluckbeschwerden
Übertragung
Sie wird durch Tröpfcheninfektion (also beim Husten, Niesen oder Sprechen) von Mensch zu Mensch übertragen.
Gefahren
Mögliche Spätfolgen sind Schäden an Herz, Leber und Nieren.
  1 2 3 4   A1 A2
Info ×
Auffrischung - alle 10 Jahre
 
Tetanus
Tetanus ×
Symptome
Es beginnt mit Kopfschmerzen, Schwindel und Muskelschmerzen. Im weiteren Verlauf kommt es zu Muskelkrämpfen.
Übertragung
Der Erreger lebt meist in der Erde oder an rostigen Gegenständen. Kleinste Verletzungen an der Haut können zu einer Infektion führen.
Gefahren
Lebensbedrohlich wird es, wenn die Atemmuskulatur von den Krämpfen betroffen ist. Erstickung droht.
  1 2 3 4   A1 A2
Info ×
Auffrischung - alle 10 Jahre
 
Keuchhusten (Pertussis)
Keuchhusten (Pertussis) ×
Symptome
Er beginnt mit Schnupfen und Heiserkeit. Später tritt krampfartiger Husten auf.
Übertragung
durch Tröpfcheninfektion (beim Husten, Niesen oder Sprechen).
Gefahren
Erstickungsanfälle und Hirnschädigungen sind möglich.
  1 2 3 4   A1 A2    
Haemophilus influenzae Typ b
Haemophilus influenzae Typ b ×
Symptome
Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Atemnot. Ebenfalls typisch: Erbrechen und Krämpfe.
Übertragung
durch Husten und Niesen.
Gefahren
Durch das starke und schnelle Anschwellen der oberen Atemwege kann es innerhalb kürzester Zeit zur lebensbedrohlichen Luftnot kommen.
  1 2 3 4          
Kinderlähmung (Poliomyelitis)
Kinderlähmung (Poliomyelitis) ×
Symptome
Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall und Fieber. Dann Muskelschmerzen und Hirnhautentzündung (Meningitis).
Übertragung
Das Polio-Virus wird in der Regel übertragen, wenn man mit den Ausscheidungen von Erkrankten in Berührung kommt.
Gefahren
Schädigen die Viren das Nervensystem, können Arme, Beine oder die Atmung gelähmt sein. Atemlähmung kann zum Tod führen.
  1 2 3 4     A2    
Hepatitis B (Leberentzündung)
Hepatitis B (Leberentzündung) ×
Symptome
Anfangs Müdigkeit und Schwäche. Später evtl. Dunkelfärbung des Urins, Hellfärbung des Stuhls und Gelbfärbung der Haut beziehungsweise der Augen.
Übertragung
vor allem durch Blut, Blutprodukte und Sexualverkehr.
Gefahren
Aus der Hepatitis B kann Leberzirrhose oder ein Leberkarzinom (Leberkrebs) entstehen.
  1 2 3 4          
Masern
Masern ×
Symptome
Fieber, Bindehautentzündung und Schnupfen sind die ersten Symptome. Dann folgen bräunlich-rosafarbene Hautflecken am ganzen Körper.
Übertragung
durch Husten und Niesen.
Gefahren
Nicht seltene Komplikationen sind Lungenentzündungen und Mittelohrentzündungen sowie die Hirnentzündung, die schwere Schäden hinterlassen kann.
        1 2    
Info ×
Masern: Einmalige Impfung aller nach 1970 geborenen Personen <= 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit, vorzugsweise mit einem MMR-Impfstoff
 
Windpocken
Windpocken ×
Symptome
Charakteristisch ist der Hautausschlag mit roten Bläschen.
Übertragung
durch Tröpfcheninfektion (husten, niesen) sowie Kontakt mit infektiöser Haut.
Gefahren
Das Virus kann sich auf innere Organe und das Gehirn ausbreiten. Bleibende Schäden sind die Folge.
        1 2        
Pneumokokken
Pneumokokken ×
Symptome
Ohrenschmerzen und Kopfschmerzen. Daraus entwickelt sich schnell eine Lungen-, Mittelohr-, Nasen- oder Nasennebenhöhlenentzündung.
Übertragung
durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen).
Gefahren
Eine schwere Pneumokokken-Infektion kann bei etwa fünf Prozent der erkrankten Kinder und bei 15 bis 20 Prozent der erkrankten Erwachsenen zum Tode führen.
  1 2 3 4        
Info ×
Einmalige Impfung mit Polysaccharid-Impfstoff, Auffrischungsimpfung nur für bestimmte Indikationen empfohlen
Meningokokken
Meningokokken ×
Symptome
Hohes Fieber, unerträgliche Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit.
Übertragung
durch Tröpfcheninfektion (beim Husten, Niesen oder Sprechen).
Gefahren
Es kann zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) kommen, die mitunter tödlich endet. In einigen Fällen bleiben geistige Behinderungen oder Lähmungen zurück.
        1
Info ×
1. ab 12 Monate
         
Gebärmutterhals-
krebs
Gebärmutterhalskrebs ×
Symptome
Eine unregelmäßige Blutung, insbesondere nach dem Geschlechtsverkehr, ein übel riechender blutiger Ausfluss oder unklare Bauchschmerzen können erste Hinweise sein. Ist der Tumor bereits größer, kommt es zu Blut im Urin oder Harnwegsinfekten.
Übertragung
Ein Risikofaktor ist der ungeschützte Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Sexualpartnern: Dadurch erhöht sich das Infektionsrisiko mit sogenannten high-risk humanen Papillomaviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen.
Gefahren
Je eher der Gebärmutterhalskrebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
             
Info ×
Für alle Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren empfohlen.
   
Virusgrippe (Influenza)
Virusgrippe (Influenza) ×
Symptome
Hohes Fieber (über 39 Grad), Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Schweißausbrüche sowie Kopf- und Halsschmerzen.
Übertragung
durch Tröpfcheninfektion (husten, niesen).
Gefahren
Zu den möglichen lebensbedrohlichen Folgen einer Grippeinfektion zählen Herz-Rhythmus-Störungen sowie eine Herzmuskelentzündung, Lungenentzündung oder gar der Herzinfarkt.
                 
Info ×
jährlich
Rotavirus
Rotavirus ×
Symptome
Durchfall, Erbrechen, Fieber, Bauchkrämpfe, Durst, Unruhe und Reizbarkeit.
Übertragung
Das Virus wird über den Stuhl ausgeschieden. Eine Übertragung erfolgt in der Regel über eine Schmierinfektion, d. h. meist nach dem Windelwechseln über einen Hand-Mund-Kontakt.
Gefahren
Durch Erbrechen und Durchfall droht ein Flüssigkeitsverlust, der im schlimmsten Fall zur Austrocknung des Körpers führt.
1
Info ×
Die Impfung ist ab einem Alter von sechs Wochen möglich und sollte erstmalig spätestens bis zur zwölften Lebenswoche erfolgen. Je nach Dosenschema des Impfstoffs muss die Impfung spätestens zwischen 24 und 32 Wochen abgeschlossen sein.
2 (3)              

Nachholimpfung bei Kindern: Grundimmunisierung aller noch nicht Geimpften bzw. Komplettierung einer unvollständigen Impfserie bis zum vollendeten 17. Lebensjahr möglich (Ausnahmen: Rotaviren und Haemophilus influenzae Typ b).

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Argumente gegen Impfmüdigkeit

Letzte Änderung: 06.01.2017



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Dr. Maik Irmisch, Facharzt für Innere Medizin
Erreichbar kostenfrei unter: 0800 0 326 326

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