Ob Corona oder die Klima- und Energiekrise: Immer mehr Menschen steigen aufs Rad um und tun sich und ihrer Umwelt damit etwas Gutes. Die Sicherheit sollte dabei, egal ob E-Bike oder klassisches Fahrrad, nie zu kurz kommen. Lesen Sie hier, was in Sachen Sicherheit wichtig ist.
In Deutschland gibt es keine Helmpflicht. Doch der Helm kann bei einem Unfall vor Kopfverletzungen schützen. Mediziner und Verkehrsexperten raten deshalb dringend dazu, einen Helm zu tragen. Mit einem Tourenhelm kann man für den Alltag nichts falsch machen. Bei der Auswahl sollten Sie auf Größe und Passform achten. Der Helm darf nicht wackeln und sollte weder zu weit im Nacken noch zu tief in der Stirn sitzen.
Für Helmmuffel gibt es einen Airbag, den man sich wie einen Schal um den Hals legt. Kommt es zu einem Unfall, bläst er sich im Bruchteil einer Sekunde auf. Kopf- und Nackenbereich werden sicher geschützt. Nachteil: Helm-Airbags sind um einiges teurer als klassische Helme, der Akku muss vor Fahrtantritt aufgeladen sein und einmal ausgelöst kann der Airbag nicht erneut verwendet werden.
Im Straßenverkehr gilt: sehen und gesehen werden. Deshalb ist für Ihre Verkehrssicherheit die Fahrradbeleuchtung extrem wichtig. Ein weißer Frontscheinwerfer sowie ein rotes Rücklicht – beide mit Reflektor – sind laut Straßenverkehrszulassungsordnung vorgeschrieben. Ist die Beleuchtung batteriebetrieben, müssen Sie diese tagsüber nicht dabeihaben. Damit Sie von der Seite gut gesehen werden, benötigen Sie zwei gelbe Speichenreflektoren pro Rad – auch als Katzenaugen bekannt. Alternativ gibt es Reifen mit weißen, reflektierenden Streifen und reflektierende Stäbchen für die Speichen.
Als Fahrradfahrer sind Sie Verkehrsteilnehmer und müssen sich entsprechend an die Regeln halten. Dazu gehört auch, Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen. Wichtig ist außerdem, Abstand zu halten – besonders beim Überholen. Schnell ist eine Autotür aufgerissen, ein Fußgänger springt zur falschen Seite oder der Radfahrer vor Ihnen macht einen unkontrollierten Schlenker. Handy und Alkohol sind am Fahrradlenker genauso tabu wie im Auto!
Auch für Drahtesel empfiehlt sich eine jährliche Inspektion. Egal, ob Sie es selbst machen oder der Fachmann – gecheckt werden sollten:
Laut Christina Wolff vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen e.V. (ADFC) dürfen Kinder bis zum 7. Lebensjahr auf dem Fahrrad mitgenommen werden. Sobald die Kleinen richtig sitzen können – etwa ab dem neunten Monat – können sie mitfahren. Anfangs empfiehlt sich ein Frontsitz. So haben Sie Ihren kleinen Passagier gut im Blick und auch die Fahrstabilität leidet nicht. Kinder mit mehr als 15 Kilogramm müssen nach hinten umziehen.
Alternativen zu den klassischen Kindersitzen sind Fahrradanhänger oder Lastenbikes. Für beide Arten gibt es spezielle Babyschalen oder Kindersitze. Bei der Anschaffung sollten Sie auf eine gute Federung achten. Und natürlich gilt auch hier, so Christina Wolff: „Den passenden Helm für die Kinder nicht vergessen!“
Ihr Kind ist im Straßenverkehr noch nicht geübt oder kann keine langen Strecken fahren? Dann ist ein Trailerbike – ein halbes Kinderfahrrad zum Anhängen – eine Zwischenlösung. Doch nicht jedes Fahrrad ist dafür geeignet. Lassen Sie sich deshalb beim Fahrradhändler entsprechend beraten.
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Letzte Änderung: 18.07.2023
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