Seit 2005 wird in Deutschland ein nationales Mammographie-Screeningprogramm (Reihenuntersuchung) durchgeführt. Wir erklären Ihnen, wie es abläuft und welche Leitlinien dafür gelten.
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
AOK-Patientenbegleitung
Die weibliche Brust wird bei der Mammographie jeweils in zwei verschiedenen Ebenen geröntgt. Für die Aufnahme wird die Brust sowohl bei der Film-Folien-Mammographie als auch bei der digitalen Mammographie vorsichtig zusammengedrückt. „Das kann sich unangenehm anfühlen, ist jedoch notwendig“, sagt Katrin Lorenz von der AOK-Patientenbegleitung. „Denn nur so erhält man eine aussagekräftige Aufnahme und ermöglicht eine Untersuchung mit möglichst geringer Strahlendosis“, erklärt die AOK-Expertin. Anhand der so aufgenommenen Bilder können die Ärzte krankhafte Veränderungen im Brustgewebe erkennen.
Das Programm unterliegt bestimmten Qualitätsanforderungen:
Mammographie-Screening
Die Brustkrebsfrüherkennung ab 50.
Das Mammographie-Screening wird nicht nur positiv gesehen. Kritiker bemängeln zum Beispiel, dass es häufig zu einer Überdiagnose kommt. Wir haben Dr. Weg-Remers vom Krebsinformationsdienst zu den Vor- und Nachteilen der Untersuchung befragt.
Alle vier Wochen sollten Sie als Frau Ihre Brust abtasten. Dabei gehen Sie am besten nach dem medizinisch bewährten Schema vor.
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Letzte Änderung: 28.09.2023
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